14. August 2020: Der Ranger und die sieben Entlein

 

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Im Schlossweiher Wildenstein wurde eine Gruppe Laufenten (unlauter) ausgesetzt. Unser Ranger hatte alle Hände voll zu tun, um sie an einem besser passenden Ort unterzubringen.

 

Einen ganz neuen Aspekt seines Rangerberufs lernte Yannick Bucher bei einem Rundgang auf dem Wildenstein Ende Juli kennen. Eigentlich kam er für das Foto-Monitoring ins Naturschutzgebiet. Auch dies ist eine Aufgabe des Naturschutzdienstes: Zu jeder Jahreszeit werden Fotos von den immer gleichen Standorten aufgenommen. Dabei entsteht eine jahrelange Bilddokumentation zu langsamen Veränderungen, die einem sonst entgehen würden.

Bei diesem Monitoring fiel dem Ranger auch eine Gruppe von Enten im Schlossweiher auf. An sich nichts besonderes, denn Stockenten sind regelmässige Gäste in diesem kleinen Gewässer. Aussergewöhnlich war aber, dass die Entenschar sich aufmachte, dem Ranger auf seinem Weg durchs Naturschutzgebiet zu folgen. Dabei stellte Yannick Bucher auch fest, dass es sich nicht um wild lebende Stockenten handelte, sondern um eine Gruppe von Laufenten, die normalerweise als Haustiere gehalten werden.

Damit begann eine Serie von Telefonaten, doch keiner der Landwirtschaftsbetriebe in der Umgebung vermisste sieben Laufenten. Auch die Gemeinde- und kantonalen Behörden konnten nicht weiterhelfen. Schlussendlich wurde in Bottmingen auf einem Bauernhof ein Platz gefunden, um die Enten kurzfristig unterzubringen, bevor sie in ein neues, definitives Zuhause einziehen können. So wurden die Enten eingefangen und weggebracht. Ansonsten würden sie wohl heute noch treuherzig dem Ranger hinterherwatscheln.

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Herbstzeit

Die Herbstzeit bringt viel Veränderung mit sich: Die Blätter verfärben sich, manche Tiere ziehen in Richtung Süden, andere suchen sich ein frostsicheres Versteck und aus dem Norden stossen die ersten Wintergäste zu uns.

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